• Telefon:
  • 07472 / 62136

logo final

Dies ist die Bezeichnung für eine/n Fachärzt/in, die/der sich auf psychische Erkrankungen, Störungen  und Auffälligkeiten im Kinder- und Jugendbereich spezialisiert hat.

Sein fundierter medizinischer Hintergrund und die langjährige Praxisausbildung untermauern darüber hinaus sein psychologisches Know-how.

Sie/er kennt sich mit den Ursachen seelischer und körperlicher Genese sowie den zusätzlich meist bestehenden familiären Zusammenhängen dieser Störungen und Erkrankungen aus.

Das bedeutet, dass in die Behandlung durch eine/n Kinder- und Jugendpsychiater/in in jedem Fall immer auch die Eltern bzw. die Familie du die engsten Bezugspersonen mit einbezogen werden.

Manch einer vermutet hinter dem Begriff Psychodrama vielleicht einen besonders aufwühlenden Behandlungsprozess – ein echtes Drama! Aber seien Sie beruhigt: Zum einen bedeutet Drama in diesem Zusammenhang Theater oder Rollenspiel, zum anderen geht es hier eher spontan, darstellend, phantasievoll und befreiend zu. Bei dieser Form der Gruppentherapie werden die inneren Dynamiken eines persönlichen Konflikts – oftmals widerstreitende innere Kräfte – von Personen verkörpert und schauspielerisch dargestellt. Dies kann sehr humorvoll, aber auch sehr berührend sein. Der Vorteil: Konflikte werden spielerisch nacherlebt und können so in den Alltag integriert werden.

Eine Familie ist ein System, bei dem alle Familienmitglieder sehr tief miteinander verbunden sind.

Ein System wird wie ein eigener dynamischer und lebendiger Gesamtorganismus betrachtet, das heißt, es handelt sich um ein System, das über lediglich einzelne Individuen hinausgeht.
Es strebt immer danach, sich zu erhalten und zu stabilisieren. Daher nehmen die Angehörigen eines Systems wie in einem Mobile ihre jeweilige spezifische Rolle ein, um das System in Balance zu halten auch wenn diese Balance im besonderen Fall instabil und vulnerabel ist und eine erhebliche "Schieflage" hat, was ein gutes und gesundes "normales" Funktionieren unmöglich macht.

In einem organisch gesunden Familiensystem sind alle Teile gut und verlässlich aufeinander eingespielt. Jeder erfüllt die ihm zugedachte und entsprechende Rolle und verhält sich entsprechend rollenkonform. Allerdings laufen diese Prozesse unbewusst ab und werden von den Mitgliedern für ganz selbstverständlich gehalten. Von außen betrachtet, lässt sich diese systemische Dynamik jedoch deutlich erkennen.

In meiner Praxis ist über die angebotenen Therapiemöglichkeiten die Elternberatungen und das individuelle kinder- und jugendpsychiatrische Coaching und Casemanagement hinaus sowie zusätzlich zu den verschiedenen Psychotherapieformen, den Gruppentherapien und der Tiergestützten Therapie die Heilpädagogik ein besonders wichtiges und unverzichtbares Element bei der ganzheitlichen Behandlung Ihres Kindes.

Zum besseren Verständnis: die Heilpädagogik ist eine spezielle Disziplin innerhalb der Pädagogik, also der Wissenschaft von der Erziehung.
Sie beschäftigt sich mit Kindern und Jugendlichen, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen verläuft.
Dabei meint das “Heil“ in Heilpädagogik nicht heilen im medizinischen Sinne, sondern eine ganzheitliche Betrachtung, Behandlung und Integration des Menschen. Es betont die unauflösliche Einheit körperlicher, geistiger, seelischer und sozialer Anteile.

In der Heilpädagogik geht es nicht in erster Linie um die Behebung von Defiziten. Vielmehr bemühen wir uns um die ganzheitliche Förderung Ihres Kindes, vor allem in seinen individuellen, altersentsprechenden Entwicklungsaufgaben.
Die unbedingte Voraussetzung dafür ist ein guter Beziehungsaufbau und die Etablierung einer stabilen, vertrauten Klienten-Therapeuten-Beziehung.

Vor diesem Hintergrund gehen meine Kolleginnen und ich ganz individuell auf Ihr Kind ein und unterstützen es auf der Grundlage seiner natürlichen Ressourcen und seines aktuellen, persönlichen Reifestadiums mit den jeweils geeignetsten Therapiemöglichkeiten.

 

Ganz wichtig:

Ihre liebevolle Anteilnahme an den Anliegen Ihres Kindes, Ihre verlässliche Mitarbeit und ihre wohlwollende und zugewandte Kooperation als Mutter, Vater und/oder enge Bezugsperson ist eine unverzichtbare Voraussetzung für unseren gemeinsamen Therapieerfolg zum Wohle Ihres Kindes!